Back to the roots – Der Quelltext

Egal ob Website, Software oder Webanwendung, hinter jedem Programm steht ein Quelltext oder Quellcode. Dieser zu großen Teilen in Textform verfasste Code (grafische Darstellungsarten wie Simulink und UML bilden hier ergänzende Ausnahmen) enthält Struktur und Befehle, um beispielsweise eine Website darzustellen, oder ein Programm auszuführen.

Quelltext Erstellung

Der Code kann von Hand in einem Texteditor verfasst, oder mittels Codegeneratoren automatisch generiert werden. Letzteres ist nicht zur Produktion umfangreicher Anwendungen geeignet. In der Praxis wird meist ein Generator für sich ähnelnde Teilanwendungen per Hand programmiert. Dieser kann im Anschluss genutzt werden, um besagte Anwendungen zu generieren.

Der Quelltext enthält also Befehle und Kennzeichen, welche die Struktur von Quelltext-Dokumenten definieren. Für HTML-Seiten bedeutet beispielsweise der Befehl <h1> …</h1>, dass sich zwischen den beiden Markierungen eine Hauptüberschrift befindet, welche in entsprechender Form dargestellt wird. <b>…</b> hätte eine fett geschriebene Darstellung (b für bold) des Textes innerhalb der Markierung zur Folge.

Quelltext – Technologien

Hinter jeder IT-Anwendung steht also ein Quelltext. Damit basiert selbstverständlich auch jede Website auf einem Code, verfasst in der Sprache des World Wide Web HTML. In der aktuellsten Version handelt es sich dabei um HTML5.

Javascript, welches vor allem der Interaktivität im Handling von Websites dient, tritt selbstverständlich ebenfalls in Form eines Codes auf. CSS (Cascading Style Sheets) spielen sowohl zur Vereinfachung von Formatangaben für Websites eine Rolle, als auch in der Komprimierung von audiovisuellen Inhalten.

Ein „sauberer Code“ – Quelltext Optimierung

Viele Wege führen nach Rom und viele Textkombinationen können gewählt werden, um einen komplexen Programmablauf, oder die Darstellung einer Website zu programmieren. Quelltext Optimierung äußert sich vor allem in einem „sauberen“ Code.

Ein sauberer Quelltext ist zudem Teil der Suchmaschinenoptimierung ( SEO ), da Suchmaschinen wie Google auch den Code in die Kriterien ihrer Rankings einbeziehen.

Zu den zahlreichen Kriterien eines suchmaschinenfreundlichen Codes zählen unter anderem:

  • W3C-Validität: Man spricht häufig von einem validen Code.
  • Korrekte Befehle: fehlerhafte Befehle verlängern das Auslesen durch Suchroboter und verschlechtern damit das Ranking
  • Keine veraltete Tags und Verweise: Hier tritt derselbe Effekt wie bei fehlerhaften Befehlen auf.
  • Keine Spaghetti-Codes – Ein sauberer Code trennt zwischen Inhalt und Darstellung. Spaghetti-Codes machen dies nicht und werden damit zu nicht validen Codes.
  • Konsequente Kennzeichnung von Überschriften und Seitenbeschreibungen (Site titles und Meta Descriptions).

Hier handelt es sich lediglich um einen kleinen Auszug der Kriterien eines optimierten Quelltextes, welcher auch im Auge der Suchmaschinen eine gute Figur macht. Diverse Tools zur Prüfung von Codes stehen online zur Verfügung, tragen aber in Ihrer Fülle häufig eher zur Verwirrung bei.

Bei Keynet gehört das Programmieren in W3C-validen und suchmaschinenoptimierten Codes zum Standard.