Optimierungspotenzial im Webshop

Der Shop steht, Nachfrage ist gegeben. Das Marketing ist durchdacht. Die entsprechenden Mittel sind ausreichend und an kluger Stelle eingesetzt. Die Produktpallette ist sowieso von allerbester Qualität und preislich können Sie mit Ihren Mitbewerbern bestens konkurrieren. Beste Voraussetzungen also um Scharen potenzieller Kunden auf Ihre E-Commerce Seite zu locken.

Eine große Zahl an Besuchern führt allerdings nicht automatisch zu einer großen Zahl an Käufen. Jener Anteil an Usern Ihrer Website, welcher auch tatsächlich gewünschte Handlungen, wie einen Kauf, ausführt wird Conversion Rate genannt. Für diese Conversion Rate spielt die Usability der Seite eine große Rolle.

Um die Conversion Rate eines Online Shops zu optimieren, kann an zahlreichen Rädchen gedreht werden. Davon ist die Optimierung des Checkout Prozesses zweifelsohne einer der bedeutendsten.

Die Letze Hürde: der Checkout Prozess

Die kolportieren Zahlen, welcher Anteil an Usern zwischen Warenkorb und Abschluss des Checkout-Prozesses abspringt, schwanken zwischen 50 und 90 %. In jedem Fall handelt es sich um eine Größe, die zu vernachlässigen Sie sich als Betreiber eines Webshops kaum leisten können.

Der Teufel steckt im Detail: Die Stolperfallen im Checkout

Die Agentur Konversionskraft veröffentlicht 2015 eine große Studie zu Optimierungspotenzialen im Checkout Prozess. Viele Erkenntnisse des Checkout Reports 2015 sind bereits bekannt, Prioritäten und Gewichtungen ändern sich allerdings ebenso schnell, wie Trends und Technologien in Webdesign und Webentwicklung.

Potenzial zur Optimierung:

  • Prozessschritte

    Wenige Prozessschritte sind ein Anfang. Zudem sollte der Kunde informiert werden, welche Schritte er bereits durchlaufen hat und welche ihm noch bevor stehen.

  • Tunneling

    Ist der Warenkorb gefüllt und lediglich der Checkout Vorgang zu absolvieren sollte keine Ablenkung durch Navigationsleisten, Pop Ups oder sonstige Elemente mehr stattfinden. Diese Reduktion auf den puren Checkout Prozess wird als Tunneling bezeichnet.

  • Kein Zwang zum Kundenkonto

    Nicht wenige kaufwillige Kunden springen beim Zwang zum Kundenkonto ab! Die Vorteile eines Kundenkontos sollten in jedem Fall kommuniziert werden. Zwang dazu wird aber viele User dem Mitbewerber in die Arme treiben.

  • Intuitiv und logisch aufgebaute Formulare

    Aufbau und Inhalt der Formulare sollten übersichtlich und logisch sein. Fragen Sie nur jene Inhalte ab, die Sie auch wirklich brauchen.

Die lückenlose Aufzählung aller Optimierungspotenziale würde ein Buch füllen. Gütesiegel, Versandkosten, Session Timeout und 1001 weitere Faktoren entscheiden darüber, wie viele Artikel im Warenkorb eines Kunden Ihnen tatsächlich Umsatz bescheren.

Keynet analysiert und optimiert gerne Ihren Online-Shop. Als ehemals erster Shopware Solutions Partner in Österreich verfügt unser Team über umfangreiche Expertise und Erfahrung in der Entwicklung und Optimierung von E-Commerce Lösungen. Von Keynet entwickelte Shopware-Plugins zielen direkt auf die Verbesserung von Conversion- und Checkout-Vorgängen ab.