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Fazit zur SEOkomm

Gestern besuchte ich in Salzburg die erste Konferenz für Suchmaschinenoptimierung in Österreich - die SEOkomm. Das angekündigte Programm und die Vortragen versprachen eigentlich nur Interessantes.

Gleich die erste Präsentation von Marcus Tandler war eine der interessantesten des langen Konferenztages. Seine Kernaussage: Keyword-Links haben nicht mehr eine so starke Relevanz wie früher. Wichtiger sind nun die so genannten "Brand-Links", also Links die direkt den Firmennamen verlinken. Laut Tandler sollte man versuchen mindestens so viele Brand-Links wie die an Nr. 1 platzierte Website zu erhalten. Weiters solle man versuchen, selbst eine eigene Marke zu verwenden, zB mithilfe von guter PR Arbeit (Online, aber meiner Meinung nach auch Offline).

Die weiteren Vorträge am Vormittag, in denen ich gesessen bin, waren dann aber leider nicht mehr so hörenswert, weil einfach nichts Neues dabei war.

Am Nachmittag ging es dann bei Fabian Rossbacher und Dominik Wojcik etwas tiefer in die Materie hinein. Rossbacher stellte mit einem tollen Vortrag und auf eine teils witzige Art & Weise einige Blackhat SEO-Tools vor - zur Nachahmung allerdings nur bedingt empfehlenswert! Bei Dominik Wojcik ging es um das Thema "Expired Domains", der interessante Tipps und Ideen vermittelte, wie man selbst an gute "expired" Domains kommen kann.

Am Ende des Tages fand eine Diskussionsrunde mit Christoph Cemper, Jens Fauldrath, Marcus Tandler, Uwe Tippmann und Dominik Wojcik statt. Mehr als eine nette Diskussion war es aber leider nicht - Erkenntnisse konnte man aus der Gesprächsrunde kaum mitnehmen.

Im Großen und Ganzen haben die Veranstalter, rund um Oliver Hauser und Christoph Cemper, eine gelungene und gut organisierte Konferenz auf die Beine gestellt, die hoffentlich 2011 Ihre Fortsetzung findet. Leider, wie so oft auf Konferenzen, kommt in den Vorträgen mehr "bla bla" vor, als echte Tipps. Diese werden aber verständlicherweise von den ausgewiesenen Experten nicht verraten.

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