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29.06.2011

Pressemeldung: KEYNET wird Österreichs 1. Shopware Business Partner

Die Verträge sind unterzeichnet: Die E-Commerce Agentur KEYNET wird der erste Business Partner der shopware AG in Österreich. Shopware, Hersteller einer der führenden Online-Shop Lösungen, bietet mit seiner Software alle wichtigen Funktionen für einen Online-Shop bereits „out of the box“ und ist trotzdem dabei individuell anpassbar. Durch die Partnerschaft zwischen KEYNET und Shopware soll die, auch als kostenlose Community Edition verfügbare, Software in Österreich eine größere Verbreitung finden.

Shopware wird in drei Versionen angeboten: Einerseits eben als kostenlose Community Edition, die mit Modulen erweitert werden kann. Die Module können dabei über den Community-Store von Shopware

Was bringt die Zusammenarbeit?

KEYNET-Gründer Christoph Batik freut sich über die Zusammenarbeit, da die Nachfrage nach Open-Source Software im E-Commerce vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben sehr groß ist, und hier in Zukunft mit Shopware eine optimale Lösung angeboten werden kann. Batik meint dazu: „Die Kombination aus Open-Source (kostenlose Community-Edition) und kommerziellen Support macht Shopware besonders interessant, da wir selber die Systeme erweitern und dabei als Business Partner trotzdem auf den Support von Shopware zurückgreifen können.“

Oliver Deuker, zuständig für die Partnerbetreuung in der shopware AG, sieht in der Zusammenarbeit eine gute Möglichkeit um Shopware in Österreich besser zu vertreiben. Deuker dazu: „Mit KEYNET haben wir einen optimalen Partner für Österreich gefunden, da sich deren technische Expertise optimal für anspruchsvolle Lösungen mit Shopware eignet.“

Als Business Partner ist es KEYNET zudem möglich, für Interessenten Test-Accounts zu erstellen, um damit die Online-Shop Lösung auf schnelle Weise näher bringen zu können. Weiters ist im Rahmen der Partnerschaft die Teilnahme an Entwicklerschulungen sowie eine Zertifizierung als „Shopware Certified Developer“ durch die shopware AG möglich, die in nächster Zeit auch von KEYNET angestrebt wird.

Mehr Informationen zu Shopware und unserer Business Partnerschaft finden Sie hier auf unserer Website.

Über Shopware:
Die shopware AG ist ein deutscher Softwarehersteller für Online-Shopsysteme und wurde im Jahr 2000 gegründet. Mit aktuell mehr als 4500 Kunden und zahlreichen Vertriebspartnern ist die shopware AG einer der erfolgreichsten Hersteller von Shopsoftware und überzeugt durch ein mehrfach prämiertes Produkt und umfassenden Service.

Über KEYNET:
KEYNET, gegründet im September 2003 mit Sitz in Amstetten (NÖ), ist eine E-Commerce Agentur, die sich auf die Realisierung von Online-Shops und individuellen Web-Applikationen spezialisiert. Bei der Umsetzung werden Open-Source Systeme / Technologien bevorzugt. Bei allen Lösungen steht, neben einer technischen sauberen Umsetzung, das Design und die Usability im Vordergrund.

Ansprechpartner Presse:
KEYNET E-Commerce Solutions
DI Christoph Batik
+43 664 911 37 98
christoph.batik@keynet.at
http://www.facebook.com/keynet

Kategorie(n): Interna
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24.06.2011

Verwendung von Zend_Locale und Zend_Translate

Aktuell arbeiten wir an einer Intranet-Lösung die mittels Zend-Framework umgesetzt wird. Aus gegebenen Anlass möchte ich in diesem Beitrag kurz die Verwendung von Zend_Locale und Zend_Translate vorstellen.

Warum Zend_Translate?

Aufgrund der noch strikteren Trennung von Programmcode und Inhalt, möchten wir in Zukunft nur noch Zend-Framework Applikationen mit Zend_Translate entwickeln. Auch wenn zu Beginn nur eine Sprache zum Einsatz kommt. Sehr häufig kommt es vor, das Projekte im Laufe der Zeit auf weitere Sprachen ausgedehnt werden. Weiters ist es so einfacher möglich, die Inhalte bzw. Übersetzungen über Eingabemasken einzupflegen.

Damit Zend_Translate applikationsweit verwendet werden kann, muss es zuerst in der Anwendung registriert werden. Das kann entweder über ein Controller-Plugin oder wie im folgenden Beispiel in der Bootstrap-Datei erfolgen:


protected function _initLang() {

  Zend_Registry::set('Zend_Locale', new Zend_Locale());
  Zend_Registry::get('Zend_Locale')->setLocale('en_EN');

  $$file = APPLICATION_PATH . '/translations/';
  $file.= Zend_Registry::get('Zend_Locale')->getLanguage() . '.php';

  $translate = new Zend_Translate('array', $defaultFile);
  Zend_Registry::set('Zend_Translate', $translate);

}
Zend_Locale und Zend_Translate registrieren

Zu Beginn wird in der Registry eine Instanz mit dem Bezeichner "Zend_Locale" festgelegt. Damit die Sprache etc. vom Benutzer automatisch erkannt. Da in unserem aktuellen Projekt jedoch vorerst nur Englisch zum Einsatz kommt, wird eine Standard-Locale definiert (en_EN). Danach wird der Applikation mitgeteilt, wo die Übersetzungsdateien zu finden sind um diese in weiterer Folge ebenfalls der Registry mit dem Bezeichner "Zend_Translate" zur Verfügung stellen zu können.

Wie die Übersetzungen ausgegeben werden und weitere Details zu Zend_Translate wird in der Dokumentation des Zend-Frameworks ausführlich erläutert.

21.06.2011

Die SEOkomm 2011

Im kommenden November ist es wieder soweit: Die SEOkomm in Salzburg findet zum zweiten Mal statt und richtet sich sowohl an Experten im Bereich der Suchmaschinenoptimierung als auch an Marketingfachleute und Entscheider.

Nachdem ich bereits letztes Jahr die Konferenz besucht habe, war für mich klar, dass ich auch diesmal der SEOkomm einen Besuch abstatten werde (Ticket ist bereits gebucht). Schließlich ist die SEOkomm in Österreich die einzig echte Konferenz für Suchmaschinenoptimierung. Auf seokomm.at werden bereits jetzt unter anderem Jens Fauldrath und Saša Ebach als Speaker angeführt. Die Qualität der Vortragenden sollte als auf alle Fälle der dem Vorjahr entsprechen, wenn nicht hoffentlich noch besser werden.

Zusätzlich zur Konferenz, wird diesmal auch die „SEOkomm Academy“ angeboten, eine Seminarreihe mit geballtem Wissen von den Experten aus der SEO-Branche. Die Seminare starten bereits im September in Wien und finden im November, an den Vortagen der SEOkomm Konferenz, Ihre Fortsetzung.

Wer sich ein Ticket für die SEOkomm sichern möchte, kann diese auf der SEOkomm-Website buchen. Hinweis: Wenn Sie den RabattcodeKEYNET11“ angeben, erhalten Sie Ihr Konferenzticket um 50 Euro günstiger (gültig bis 15. August 2011)!

Kategorie(n): SEO
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16.06.2011

Schlüsselfertige Online-Shops

Aufgrund des aktuellen Titelthemas „Der schlüsselfertige Online-Shop“ von InternetHandel.de schreibe ich hier meine persönliche Meinung ob es tatsächlich Sinn macht, mit Online-Shops aus dem Baukastensystem eine erfolgreiche Internet-Präsenz aufzubauen.

Als Dienstleister und Entwickler von individuellen E-Commerce Lösungen denkt man zu Beginn natürlich gleich einmal, das ein fix-fertiger Online-Shop keine professionelle Lösung ist. Aber so ist es natürlich auch nicht. Sieht man sich die Systeme der diversen Anbieter genauer an, so lässt sich damit zu Beginn sicherlich sehr gut arbeiten. Allerdings, meiner Meinung nach, nur zu Beginn!

Aus Erfahrung wissen wir, dass Shop-Betreiber mit der Zeit gerne das eine oder andere Feature (das sie vielleicht im Shop des Mitbewerbers gesehen haben) unbedingt haben wollen. Nur ist es leider so, dass bei Mietshops ein gewisses Spektrum an Funktion abgedeckt ist. Möchte man mehr, dann geht es entweder einfach nicht oder man muss beim Hersteller der Software die Erweiterung in Auftrag geben. Man kann dafür auch meist keinen anderen Dienstleister auswählen, und ist an die Preise und Kundenorientierung des Herstellers gebunden.

Im zu Beginn erwähnten Artikel von InternetHandel.de wird auch das Thema „Dropshipping“ in Kombination mit Mietshops erläutert. Dropshipping finde ich ein äußerst spannendes Thema, und einige Großhändler die eben auch das Streckengeschäft (Dropshipping) anbieten, ermöglichen zugleich die Anmietung eines dafür passenden Online-Shops. Sicherlich eine interessante Sache, da man sich um den Daten-Import bzw. um derartige Schnittstellen keine Sorge machen muss, da die Produkte des Großhändlers ohne Probleme in deren Online-Shop-Lösung integriert werden können. Tipp: Unter dem kostenpflichtigen Dienst DropShipping.de sich zahlreiche weitere Dropshipping-Anbieter zu finden.

Eine Kombination aus schlüsselfertigen Online-Shops und trotzdem individuellen Erweiterungsmöglichkeiten stellt zum Beispiel Shopware zur Verfügung, ein Shop-System mit dem wir uns in nächster Zeit intensiver auseinandersetzen wollen (Erfahrungsbericht zu Shopware folgt hier im Blog).

Shopware bietet nämlich einen voll-funktionstüchtigen Online-Shop der auf die eigenen Bedürfnisse angepasst und trotzdem mit standardisierten Modulen, die zugekauft werden müssen, erweitert werden kann. Ist ein Modul bzw. ein Feature nicht verfügbar, kann man dieses also trotzdem noch immer von einem Dienstleister dazu programmieren lassen. Ebenso kann das Design des Online-Shops individuell gestaltet werden, was bei fix-fertigen Online-Shops oft nur eingeschränkt möglich ist.

Ein schlüsselfertiger Online-Shop, bei dem optimalerweise gleich die Produkte auch integriert sind, ist sicherlich für Gründer eine feine Sache. Ob diese Lösung jedoch auch mittelfristig Erfolg bringen wird, kann ich an dieser Stelle selber nur bezweifeln.

07.06.2011

Magento geht zu 100% an eBay

Wie gestern bekannt wurde, wird Magento nun komplett von eBay übernommen. Bereits im letzten Jahr sicherte sich die Auktionsplattform 49% an der E-Commerce Software. Die offizielle Mitteilung zur Übernahme ist im Magento Blog zu lesen. Magento soll in Zukunft Bestandteil von X.Commerce werden.

Wie es nun mit Magento weitergehen wird, ist schwer zu sagen. Es ist kaum vorzustellen, dass eBay komplett auf Magento Community "pfeifen" wird. Weiters wird interessant zu beobachten sein, was nun genau von Magento 2 kommen bzw. was die neue Version endgültig beinhalten wird.

Durch die Übernahme Magento's durch eBay, haben wir einen Grund mehr, uns nun in Zukunft intensiver mit Shopware zu beschäftigen. Shopware ist ein Shopping-System das, genauso wie Magento, auf dem Zend Framework basiert. Allerdings ist sie um einiges schlanker und daher auch performanter. Ein guter Artikel zu Shopware wurde von Roman Zenner auf t3n.de veröffentlicht.

23.05.2011

KEYNET nun als Wort-Marke und Wort-Bild-Marke

Nun ist es amtlich: Der Begriff "KEYNET" gehört uns seit Dezember letzten Jahres, da wir den Firmennamen als Wortmarke innerhalb Österreichs registrieren haben lassen.

Zusätzlich wurde das Logo als Wort-Bild-Marke registriert, so dass unser Logo bzw. das Symbol nicht von Dritten wiederverwendet werden kann.

Kategorie(n): Interna
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18.05.2011

Transparente Schatten mit CSS3

Bei einem aktuellen Projekt, ist das Screendesign so gestaltet, dass transparente Schatten zum Einsatz kommen. Um transparente PNG-Grafiken dafür zu vermeiden, sollte die CSS-Anweisung box-shadow zum Einsatz kommen. Allerdings lassen sich damit nur Schattierungen, unter Angabe eines Farbwerts mit Hexadezimal-Werten (also z.B. #ccc) und somit ohne transparenten Einstellungsmöglichkeiten umsetzen.

Um jedoch für transparente Schatten keine PNG-Grafiken einsetzen zu müssen, bietet sich die Angabe des rgba()-Statements an, wie folgendes Beispiel zeigt:


#box {
  box-shadow: -3px 3px 0px rgba(0, 0, 0, 0.1);
  -moz-box-shadow: -3px 3px 0px rgba(0, 0, 0, 0.1);
  -webkit-box-shadow: -3px 3px 0px rgba(0, 0, 0, 0.1);
}
Transparenter Schatten mit CSS und rgba

Bei rgba() werden bei den ersten 3 Parametern die RGB-Werte einer Farbe eingegeben. Als 4. Parameter lässt sich ein Alpha-Wert hinzufügen. In diesem Fall bekommt das Element mit der ID #box einen schwarzen Schatten zugewiesen, der eine Transparenz von 10% aufweist.

Zur vollständigen Erklärung des Beispiels: -moz-box-shadow wird für Gecko-basierte Browser (z.B. Firefox) und -webkit-box-shadow wird für Webkit-basierte Browser (z.B. Google Chrome oder Safari) benötigt.

Bei css-tricks.com gibt es eine Übersicht über die Browser-Unterstütztung von rgba() und werden Möglichkeiten für die Verwendung von RGB-Farbangaben im Internet Explorer gezeigt.

Kategorie(n): CSS
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16.05.2011

KEYNET nun auf Facebook vertreten

Lange hat's gedauert, endlich habe ich es geschafft: Die Facebook-Fanpage von KEYNET ist eingerichtet. Ziel soll es sein, über einem weiteren Weg die Kunden-Projekte präsentieren zu können und über Neuigkeiten, aktuelle Projekte und sonstige interne Informationen zu berichten.

Technische Problemlösungen sowie spezielle Branche-News die meist nur für Experten interessant sind, werden jedoch nicht auf Facebook gepostet. Es soll keine Kopie dieses Blogs hier werden. Vielmehr sollen die Freunde, Partner und Bekannte von KEYNET auf dem Laufenden gehalten werden um zu wissen was sich gerade tut. Freue mich auf weitere Fans :-)

Hier geht es zur Fanpage

04.05.2011

Zielgruppen-Formulierung mittels Personas

Um eine Anwendung, z.B. eine mobile Applikation, an die Bedürfnisse der Benutzer anzupassen, ist mehr notwendig als sich nur durch den Kopf gehen zu lassen wer die Benutzer genau sind. Ansonsten wird die noch so schöne und toll programmierte Applikation die Wünsche und Erwartungen der Nutzer nicht treffen. Das Ziel muss es sein, die so genannten „Personas“ zu finden und diese exakt zu definieren. Der Artikel beschäftigt sich daher, mit der Vorgehensweise zur Erarbeitung von Personas.

Warum Personas?

  • Personas zeigen Ihnen, welche von den Benutzern gewünschten Aufgaben und Ziele eine Anwendung erfüllen soll
  • Allen Projektbeteiligten ist klar wer die Zielgruppe ist. Somit wird die Kommunikation über Bedürfnisse, Erwarten und Verhalten über die Zielgruppe innerhalb des Projekts vereinfacht.
  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit verbessert sich die einfache Handhabung der Applikation und somit steigt die Zufriedenheit der Benutzer.

Personas basieren auf Forschung

Zu Beginn kommt gleich der wichtigste Teil. Es gilt die Bedürfnisse, Erwartungen sowie das Verhalten der zukünftigen Zielgruppen zu erforschen. Diese Informationen können mittels Interviews, Umfragen, Gesprächen oder Beobachtungen von aktuellen und potentiellen Benutzern eingeholt werden. Zudem können Informationen von Produktmanagern, Markforschungsergebnissen und Studien recherchiert werden.

Erstellung von Personas

Das Ziel bei der Erstellung von Personas ist, deren Verhalten, Motivation, Haltungen, Neigungen, Begabungen, Arbeitsweisen, Aktivitäten, Umgebung oder auch Frustrationen zu repräsentieren. Um Personas zu erstellen ist wie folgt vorzugehen:

1. Verhalten(swerte) identifizieren

Die demographischen Daten sind wichtig, noch wichtiger sind jedoch Informationen zum Verhalten. Es gilt folgende Eigenschaften zu eruier

  • Aktivitäten: Was macht der Benutzer? Wie häufig? In welchem Ausmaß?
  • Haltung / Gesinnung: Wie denkt der Benutzer über die Anwendung und die Technologie?
  • Fähigkeiten: Welche Ausbildung?
  • Motivation: Warum beschäftigt sich der Benutzer mit der Anwendung?
  • Kenntnisse: Welche Fähigkeiten bezogen auf das Produkt sind vorhanden?

Je nach Anwendung sollten zwischen 15 und 30 Eigenschaften gefunden werden können. Diese Eigenschaften liegen aus den zuvor erarbeiten Recherche- und Forschungsmethoden vor.

2. Verhaltensmuster identifizieren

Nun sind die zuvor ermittelten Daten zu ordnen um aus diesen anschließend Cluster bilden zu können. Ein Set von Personen mit denselben 6 – 8 Verhaltenswerten repräsentieren ein Verhaltensmuster, dass die Basis für eine Persona bildet.

3. Charaktere und deren Ziele aufbauen

In dieser Phase werden die bisher erarbeiteten Ergebnisse in die eigentlichen Personas umgesetzt – die Personas werden mittels Stichworten beschrieben, Namen vergeben, deren Ziele definiert ...

4. Auf Vollständigkeit und Redundanzen überprüfen

Jetzt sollte noch einmal überprüft werden, ob wichtige Merkmale oder Ziele vergessen wurden. Falls sich Personas nur aufgrund Ihrer demographischen Daten unterscheiden, kann eine dieser Persona entfernt werden. Personas sollten sich mindestens um eine wichtiges Verhalten(smuster) unterscheiden.

5. Merkmale und Verhalten ausformulieren

Im weiteren Schritt wird aus den bisher ermittelten Informationen eine umfassende Beschreibung de Zielpersonen erstellt. Diese soll alle wichtigen Daten im Detail beinhalten.

6. Typen von Personas zuordnen

Im letzten Schritt werden die Personas priorisiert, um herausfinden zu können was die wichtigen und weniger wichtigen Ziele sind. Wichtig ist hierbei, einzelne Personas zu finden, deren Bedürfnisse und Ziele durch ein bestimmtes Design-Interface abgedeckt sind, ohne dabei die anderen Personas auszuschließen.

Wie der Artikel zeigt, ist es wichtig die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe zu erfüllen. Dabei spielt es keine Rolle, ob aus technischer Sicht nun Magento, TYPO3 oder sonst irgendein System eingesetzt wird. Denn die Technik unterstützt Sie nur, die im Vorfeld getroffenen Planungen und Konzepte, einwandfrei umsetzen zu können.

28.04.2011

Magento's Datenbank-Model

Für Entwickler von Magento-Modulen ist es unerlässlich, die zugrunde liegende Datenbankstruktur und das von Magento verwendete EAV-Model (Entity-Attribute-Value) zu verstehen.

Magento verwendet für Entitäten, also Objekte, eigene Model-Klassen (z.B. Produkte oder Kunden). Jedes dieser Models beinhaltet wiederum Methoden und Attribute (Eigenschaften). Allerdings ist es so, dass Magento die Daten unterschiedlich speichert: Entweder in flachen Tabellen oder eben in EAV-Tabellen. Beispielsweise werden für Produkte EAV-Tabellen verwendet, für Bestellungen wiederum sind flache Tabellen im Einsatz. Doch wo ist nun der Unterschied (man kann sich nämlich beider Modul-Programmierung für eine der beiden Varianten entscheide

EAV-Tabellen

Bei Verwendung des EAV-Schemas, hat man den Vorteil, dass sich die Datenbanktabellen mit einem einzigen Befehle anlegen lassen, ohne dabei auf SQL-Statements zurückgreifen zu müssen. Weiters wird jedes Attribut durch eine eigene Attribut-Model-Klasse repräsentiert. Somit ist es möglich, für das jeweilige Attribut weitere Informationen bereitzustellen bzw. das Rendering zu beeinflussen. Weiters können mittels so genannten Source-Model-Klassen, das sind Unterklassen der Attribut-Model-Klasse, Optionen für Attribute bereitgestellt werden (z.B. Werte für eine Selectbox).

Die Möglichkeiten die das EAV-Schema mit sich bringt haben jedoch auch Nachteile: EAV macht sich durch schlechtere Performance und höheren Speicherverbrauch bemerkbar. Da die Informationen zu einem Attribut über mehrere Tabellen hinweg gespeichert werden, sind umfangreiche Datenbankoperationen notwendig. Auch die Instanzierung der vielen benötigten PHP-Objekte wird zum Ressourcenfresser und fordert somit leistungsstarke Server.

Flache Tabellen

Die so genannten „Flat Tables“ sind dagegen performanter, da die Datenbankstruktur einfach gehalten ist und somit weniger oder keine Joins durchgeführt werden müssen. Hinzu kommt, dass man als Entwickler die Struktur der Datenbank einfacher versteht, da diese beim EAV-Model oft schwer zu durchblicken ist. Ebenso müssen weniger PHP-Objekte instanziert werden.

Allerdings ist beim Einsatz von flachen Tabellen mehr Entwicklungsarbeit notwendig. Beim EAV-Schema wird z.B. die Aufbereitung und Validierung der Daten automatisch vorgenommen, bei flachen Tabellen muss diese Arbeit jedoch vom Programmierer durchgeführt werden. Weiters fehlen bei flachen Tabellen diverse Meta-Informationen, wie etwa ob ein Attribut ein Pflichtfeld ist oder nicht – bei EAV sind diese Informationen von Haus aus vorhanden.

Was soll man nun einsetzen?

Da die Geschwindigkeit eines Online-Shops ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, und Magento sowieso keine Vorbild in Sachen Performance ist, sollten meiner Meinung nach in vielen Fällen die flachen Tabellen bevorzugt werden. Um die Entscheidungsfindung einfacher zu machen, hat Vinai Kopp im PHP Magazin (Ausgabe 2.11, Seite 96) folgende Fragen / Aussagen aufgestellt:

  • Wieviele Attribute hat die Entität? Viele Attribute verlangsamen EAV noch mehr.
  • Wenn im Frontend komplexe Berechnungen für die Entität benötigt werden, dann sollten Flat Tables genommen werden.
  • Kommen häufig neue Attribute dazu? Mit EAV sind diese einfacher hinzuzufügen.
  • Bei mehr als 2000 Datensätzen sollten flache Tabellen verwendet werden.
  • Werden komplexe Backend-Formulare benötigt? Das funktioniert mit EAV etwas weniger gut.

Bei Google Books sind übrigens Teile des Kapitels „Models und Resource-Models“ aus dem Buch „Magento – Das Handbuch für Entwickler“ abzurufen. Darin finden sich weiterführende Informationen zur Datenbankstruktur von Magento und zum Entity-Attribute-Value-Model. Und wer sich nicht selbst mit der Magento-Datenbankstruktur auseinander setzten möchte, findet z.B. bei Twago.de haufenweise PHP-Programmierer und Magento-Experten.

Kategorie(n): Magento
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